Inselzeit 3.14.2018.2
Sameign = isländisch für „gemeinsamer Besitz“
Unser gemeinsamer Besitz sind ja unsere gemeinsamen Erinnerungen. So auch die im Urlaub gesammelten.
Der Montag startete sehr gelassen. Es waren alle früh wach, weil der Sonntagabend ohne Alkohol und ohne visuelle Herausforderungen recht früh beendet wurde. Moment – das klingt wie eine logische Folge. Nein, wir haben Spieleklassiker gespielt, gelesen und uns bestens amüsiert. Ein gelungener Abend. Wir waren einfach früher müde.
Heute am Morgen also früher wach. Einer joggte, ein anderer ließ sich massieren und das Frühstück deshalb erst gegen 10.
Während der Mahlzeit ließ sich feststellen, dass wir inzwischen auch viele generationenübergreifende Erinnerungen teilen: Gespräche über die Dreifaltigkeit der Bücher und Filme und Musik sind kein Problem. Finden wir zwar nicht alle die selben Sachen super (Achtung Alliteration), so können wir doch über die meisten Gags zusammen lachen. Für jeden ist etwas dabei. Selbst beim Tschick.
Die Teenager sind bislang auch sehr tolerant gegenüber der musikalischen Untermalung. Aus der Richtung kamen noch keine Klagen. Vielleicht zeigt jahrelange Prägung Wirkung, vielleicht sind sie sich auch der Aussichtslosigkeit bewusst, die derlei Anstrengungen auszeichnen dürften. Am Ende singt nur wieder einer laut zu Ende, was ein anderer abwürgen wollte.

Das heutige Abendessen wurde enträtselt, hat aber noch keine Begeisterung ausgelöst. Doch satt und zufrieden nach dem Frühstück war das wohl nicht zu erwarten.
Was ist noch passiert? Radeln, Shoppen, Strand und Terrasse. Alles, was den Urlaub ausmacht!
Heute Abend gab es noch einen Film, in dem die Guardians alle mindestens einmal zum Lachen gebracht haben.
„Lasst uns mehr Flüssigkeit in unsere Körper füllen! Wir sind Groot!“
Gute Nacht 😘