Ich habe heute viel weiße Farbe verstrichen. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir Weiß wirklich gut gefällt. Schon das Öffnen des Farbbehälters hat Endorphine freigesetzt, so schön war der Anblick. Und das liegt nicht an den Lösemitteln in der Farbe. Auf dem Deckel prangt schließlich ein Umweltengel und das Ökotestsiegel „gut“. Während des Streichens habe ich bewundert, was man damit alles überdecken kann und wie hübsch es dann aussieht. Ich streiche nie wieder was anderes als Weiß auf Wände! Wo ein anderer sagt: „Farbe egal, Hauptsache schwarz!“, muss ich in Bezug auf Wände nun sagen: „Farbe egal, Hauptsache weiß!“
Einzig eine Fototapete hat da noch ihre Berechtigung. Gern würde ich im Tapetenbereich so etwas aufbringen:
Aber es ist nicht mein Zimmer und deshalb wird es nur eine weiße Tapete wie bestellt.
Die ermöglicht natürlich eine maximale Flexibilität hinsichtlich der Deko. Das ist ja auch nicht zu unterschätzen.
Für heute ist Feierabend, ich habe größtenteils im Sirenenlärm des Fussball-Stadtderbys eine Menge erledigt:
Löcher zugeschmiert, Tapeten entfernt, 1 Komplettanstrich alle Wände, Fensterbretter lasiert, Tapeten angebracht, Schranktür zerlegt und in den Keller gebracht
Der Farbtopf ist leer, jetzt muss ich Morgen sehen, ob es reicht, oder ob ich auf dem Rückweg vom Flughafen noch mehr besorgen muss.
An dieser Stelle viele Grüße an die Costa Blanca!
Die heißt übrigens so, weil die Tourismusmanager vor über 60 Jahren einen passenden Namen für die Region gesucht haben. Angelehnt an die weiß gestrichenen Häuser und die Lichtverhältnisse, die den Sand am Strand weiß erscheinen lassen in der Provinz Alicante (Stadt des Lichts).