Gestern Nachmittag begann es unvermittelt an einem Wasserhahn am Badezimmerwaschbecken zu Tropfen. Erst ganz sachte, so dass ich dachte, jemand hätte nach dem Händewaschen Tropfen verteilt. Aber dann tropfte es unentwegt und nicht zu wenig. Das setzte eine Maschinerie in Gang, die bis heute nachwirkt, mutmaßlich sogar bis in die nächste Woche. Um heute Morgen den Klempner in die Wohnung zu lassen, müssen wir im Schichtbetrieb arbeiten. Gegen Mittag treffen wir uns dann im Büro. Mal sehen, ob ich anschließend das Staffelholz übernehmen muss, oder ob es einfach bei einem sehr frühen freitäglichen Arbeitsbeginn bleibt.
Jedenfalls mussten wir aus der Not heraus gestern das Wasser abdrehen, um nicht all unsere Handtücher zum Abfangen verwenden zu müssen. Wasser also nur in Notfällen und jeweils nur kurz. Und wie abhängig wir doch vom Wasser sind. Das muss ständig laufen. Unglaublich. Das war früher um Campingurlaub auch anders möglich. Was bin ich doch inzwischen verwöhnt.
Na, jedenfalls ist der Frieden, den ich inzwischen mit dem immer noch unfertigen Bad geschlossen habe, wieder bedroht. Auch ohne diese Panne gibt es ja diverse Kleinigkeiten, die mich stören. Für manche habe ich auch noch keine echte Lösung. Alles nur minimal, aber perfekt ist es eben nicht. Und das war mein Anspruchsgedanke, der sich ob des Gesamtpreises eingeschlichen hatte. Verwöhnt, ich sagte es ja bereits.