Saturday

Die Eltern sind schon um sieben wach und schwimmen und duschen. Der Teenager muss um halb zehn geweckt werden, weil wir langsam Hunger haben. Und so sind wir um kurz nach zehn in der „Cheesecake Factory“. Das Essen ist hervorragend und moderat im Preis. Für 14 Dollars bekommen wir sehr große Portionen von: Breakfast Burrito, French Toast und Pancakes. Alles jeweils mit Bacon, Rührei und Käse. Die herzhaft-süße Mischung ist hierzulande offenbar ein Muss. Zumindest aber völlig normal.

Nach dem Essen ist das Zimmermädchen gerade in unserem Zimmer beschäftigt und so machen wir noch einen Ausflug in die Shoppingmeile. Die Einkaufsstraße von Santa Monica mutet geradezu Europäisch an. Es ist nämlich eine Fußgängerzone. Hier wird aber nur geguckt. Denn gleich fahren wir wieder in den Norden nach Camarillo. Dort wollen wir das nächstgelegene Outlet Center besuchen. Es ist wie so vieles hier in Spanischem Stil angelegt und ähnelt den Outlets in der Heimat. Aber es gibt natürlich ein paar Marken, die wir in Deutschland nicht kennen. Und – das ist überraschungsfrei – es ist etwa viermal so groß wie zum Beispiel das Outlet in Neumünster. Dafür kommen aber alle auf ihre Kosten! Wir tragen am Ende das Tages 8 mehr oder weniger große Tüten zum Auto.

Leider ist es jetzt schon dunkel und wir haben den Sonnenuntergang an der Küstenstraße verpasst. Hoffentlich sehen wir noch einmal einen. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist leider schlecht. Es soll sogar regnen. Trotz der Dunkelheit fahren wir an der Küste über Malibu zurück zum Hotel. Malibu ist ähnlich wie Monaco eine geschlossene Veranstaltung. Im Ort ist der Strand nicht sichtbar, weil neben der Straße die Strandvillen und ihre Zäune den Blick verwehren. Aber die restlichen Meilen lang können wir die bunt blinkende Pier von Santa Monica schon sehen, weil beide Orte eine Bucht begrenzen.

Aufgrund des bevorstehenden Marathons am Sonntag, der für zahlreiche Straßensperrungen sorgt, haben wir beschlossen, den Wagen schon heute wieder abzugeben. Gegen acht Uhr machen sich die Erwachsenen also auf den Weg zum Flughafengebiet. Die Fahrt führt noch einmal über zwei Interstates mit vielen Spuren. Am Samstagabend ist aber nicht allzu viel los. Kein Stau mehr. Die Entfernung beträgt nur 10 Meilen, deshalb werden wir den Rückweg mit dem Taxi bestreiten. Die Metro würde uns zunächst nach Downtown fahren und dann erst wieder nach Santa Monica zurückbringen. Und zur Metrostation müssten wir einen passenden Bus suchen. Als I-Tüpfelchen auf diese Bequemlichkeit kommt noch: Das Taxi ist ein Crown Victoria, den zumindest einer von uns gern einmal fahren wollte. Noch etwas abgehakt von der Liste!

Zu meinem Vergnügen fahren wir auf dem Rückweg an einer „Randy‘s Donuts“- Filiale vorbei – vor dem Häuschen steht ein ernormer haushoher Kunststoffdonut. Toll!

Als ich heute Morgen in der SWISS-App nachsehen wollte, ab wann wir einchecken können, war der Rückflug nach Hamburg verschwunden. Wegen Corona streicht die Star Alliance massiv Flüge zusammen und scheinbar ist unserer davon betroffen. Wenigstens nach Europa kommen wir noch, jedenfalls ist das der Stand heute. Mal sehen, wie es dann von Zürich aus weitergeht. Da der wohl gestrichene Anschlussflug wieder sehr knapp kalkuliert war, kann es sich nur um eine Verschiebung handeln. Schön wäre natürlich der gleiche Tag. Wir müssen das Beste hoffen und abwarten.

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